Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand des Entwurfs:
1. Geltungsbereich und Anbieter
Diese Bedingungen sind für die Nutzung der Japanisch-Lernanwendung Manabu vorgesehen. Anbieter ist Son Hai Vu, Stuttgarter Str. 134, 73312 Geislingen, Deutschland. Kontakt: info@haitechsolutions.com. Weitere Anbieterangaben stehen im Impressum.
Zwingende gesetzliche Rechte, insbesondere Verbraucherschutzrechte, bleiben unberührt. Ein künftiger verbindlicher Vertragsschluss setzt voraus, dass die maßgeblichen Bedingungen vor Abschluss bereitgestellt und wirksam vereinbart werden.
2. Registrierung und Nutzerkonto
Für persönliche Lernfunktionen ist ein Nutzerkonto erforderlich. Die Anmeldung ist mit einer bestätigten E-Mail-Adresse und Passwort oder über die angebotene Google-Anmeldung möglich. Bei der Registrierung sind zutreffende Angaben zu machen.
Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Bei Verdacht auf unbefugten Zugriff sollten Nutzer ihr Passwort ändern und den Anbieter informieren. Die Registrierung oder der Aufruf der Premium-Übersicht allein löst keine Zahlung und kein kostenpflichtiges Abonnement aus. Eine Buchung erfolgt gesondert über Stripe Checkout.
3. Leistungen und Verfügbarkeit
Manabu bietet unter anderem redaktionelle Lerninhalte, persönliche Videoimporte, interaktive Transkripte, Wortschatzübungen und KI-gestützte Erklärungen. Der verfügbare Umfang richtet sich nach dem jeweiligen Angebot und den vor Nutzung angezeigten Beschränkungen.
Externe Videos können vom jeweiligen Anbieter geändert, eingeschränkt oder entfernt werden. Eine dauerhafte Verfügbarkeit jedes verlinkten Videos wird nicht zugesichert. Wartung und technische Störungen können die Nutzung zeitweise beeinträchtigen. Gesetzliche Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Leistungen bleiben unberührt.
4. Nutzungskontingente und Credits
Im derzeitigen Free-Angebot können bis zu drei persönliche Videos gleichzeitig gespeichert werden. Das Löschen eines Imports gibt einen Speicherplatz frei. Zusätzlich umfasst Free einmalig eine erfolgreiche KI-Transkription eines Videos bis zehn Minuten und insgesamt fünf erfolgreich beantwortete Sensei-Fragen pro Konto. Diese einmaligen Kontingente werden durch Löschen nicht erneuert.
Für Premium-Konten kostet eine erfolgreich beantwortete Sensei-Frage einen Credit. Eine erfolgreiche KI-Transkription kostet drei Credits je angefangene zehn Minuten Videolänge, bei der aktuellen Höchstdauer von dreißig Minuten maximal neun Credits. Die Anwendung weist vor dem Start auf die Kostenregel hin. Unbegrenzte persönliche Videoablage bedeutet keine unbegrenzte KI-Nutzung.
Erforderliche Credits werden für einen Auftrag reserviert und bei erfolgreichem Abschluss verrechnet. Bei fehlgeschlagener oder abgebrochener Verarbeitung wird die Reservierung freigegeben. Transkriptbearbeitung und erneute Wortaufbereitung lösen keine neue KI-Transkription und keine Credit-Abbuchung aus.
Premium sieht 100 Credits je monatlichem Nutzungszeitraum vor, auch bei einem drei- oder zwölfmonatigen Abrechnungszeitraum. Unverbrauchte Monatscredits verfallen am Ende des jeweiligen Nutzungsmonats ohne Übertrag; es gibt keine Vorausgutschrift aller Monate und keinen gesonderten Credit-Kauf. Technische Schutzlimits gegen Überlastung und Missbrauch gelten zusätzlich. Die rechtliche Prüfung dieser Regeln und möglicher Erstattungsansprüche ist noch offen.
5. Eigene Inhalte und Nutzungsrechte
Nutzer dürfen nur Inhalte importieren oder zur Verarbeitung bereitstellen, für die sie die erforderlichen Rechte oder eine entsprechende gesetzliche Erlaubnis haben. Die öffentliche Abrufbarkeit eines Videos ersetzt keine erforderliche Erlaubnis zur Verarbeitung seiner Inhalte.
Rechte an eigenen Inhalten verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern. Für den Betrieb von Manabu ist lediglich eine auf den angeforderten Zweck beschränkte Berechtigung zur Speicherung, technischen Verarbeitung und Bereitstellung im eigenen Konto vorgesehen; eine pauschale Übertragung sämtlicher Rechte ist nicht vorgesehen. Persönliche Imports werden nicht allein durch das Importieren öffentlich.
Redaktionelle Inhalte und sonstige geschützte Bestandteile dürfen nur im Rahmen der angebotenen Nutzung oder einer gesetzlichen Erlaubnis verwendet werden. Gesetzlich zulässige Nutzungen bleiben unberührt.
6. Zulässige Nutzung
Unzulässig sind insbesondere rechtswidrige Inhalte, unberechtigter Zugriff auf fremde Konten, die Umgehung von Nutzungskontingenten durch missbräuchliche Mehrfachkonten und Eingriffe, die Sicherheit oder Verfügbarkeit des Dienstes gefährden. Zugangssperren externer Medienanbieter dürfen nicht umgangen werden.
7. KI-gestützte Lernhilfen
Automatisch erzeugte Transkripte, Übersetzungen und Erklärungen können Fehler enthalten. Sie dienen der Unterstützung beim Sprachenlernen und sollten bei Unklarheiten überprüft werden. Ein bestimmter Lernerfolg oder eine vollständig fehlerfreie automatische Antwort wird nicht zugesichert.
Hinweise auf mögliche KI-Fehler schließen gesetzliche Rechte bei mangelhaften digitalen Leistungen nicht aus. Für externe Verarbeitung gelten die Informationen und, soweit erforderlich, Einwilligungen in der Anwendung und der Datenschutzerklärung.
8. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften. Die Haftung für übernommene Garantien bleibt unberührt.
Bei einfacher Fahrlässigkeit ist eine Beschränkung auf die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten vorgesehen. Das sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags ermöglicht und auf deren Einhaltung Nutzer regelmäßig vertrauen dürfen. Die Haftung ist in diesen Fällen auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
Diese Haftungsregelung bedarf vor ihrer verbindlichen Verwendung einer rechtlichen Prüfung für das konkrete Angebot. Zwingende gesetzliche Ansprüche werden nicht ausgeschlossen.
9. Sperrung und Beendigung
Bei konkreten Sicherheitsrisiken oder erheblichen Verstößen können angemessene Schutzmaßnahmen erforderlich sein. Soweit möglich und zumutbar, sollen Betroffene über Grund und Umfang informiert werden und Gelegenheit zur Klärung erhalten. Maßnahmen müssen verhältnismäßig sein; gesetzliche Ansprüche bleiben bestehen.
Nutzer können ihr Konto über die Account Settings nach Sicherheitsbestätigung löschen. Die Löschung entfernt die zugehörigen privaten Kontodaten aus der aktiven Anwendung. Einzelheiten zu Sicherungen, externen Anbietern und Aufbewahrung stehen in der Datenschutzerklärung. Gemeinsam veröffentlichte redaktionelle Inhalte werden durch eine Kontolöschung nicht automatisch entfernt.
Bei einer Kontolöschung werden noch laufende Stripe-Abonnements sofort beendet, offene Checkout-Sitzungen geschlossen und verbleibende Credits gelöscht. Es erfolgt keine automatische Erstattung; gesetzliche Erstattungs- und Widerrufsrechte bleiben unberührt. Wer vorausbezahlten Premium-Zugang weiter nutzen möchte, kündigt stattdessen im Abonnementbereich der Kontoeinstellungen zum Periodenende; das Stripe-Kundenportal bleibt zusätzlich verfügbar. Bei Stripe gesetzlich aufzubewahrende Finanzunterlagen werden durch die Kontolöschung nicht zwangsläufig gelöscht.
10. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, zu externen Diensten und zu Betroffenenrechten stehen in der Datenschutzerklärung. Eine Zustimmung zu AGB ersetzt keine gesondert erforderliche datenschutzrechtliche Einwilligung.
12. Schlussbestimmungen
Eine spätere verbindliche Fassung soll deutsches Recht vorsehen, ohne Verbrauchern den Schutz zwingender Vorschriften ihres gewöhnlichen Aufenthaltsstaats zu nehmen. Gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
Künftige Änderungen dürfen nicht allein durch Veröffentlichung auf dieser Seite als vereinbart gelten. Notwendige Informationen und Zustimmungen sind nach den gesetzlichen Anforderungen einzuholen.